München. Audi steht weiterhin auf dem Gaspedal. Vorstandschef Rupert Stadler hat für dieses Jahr nicht weniger als 20 neue Modelle angekündigt, so viele wie nie zuvor. Selbst wenn darunter diverse Varianten, Facelifts und neue Motorisierungen enthalten sind, bleibt die Zahl imposant.
In der kommenden Woche beginnt der Genfer Auto-Salon, auf dem die Ingolstädter erstmals ihren Q2 zeigen. Die MQB-Plattform des dreitürigen A3 bildet die Basis. Auch die Motorisierungen übernimmt der Q2 weitgehend vom A3, mit Tendenz zu den kleineren Aggregaten. Heißt: Der Einliter-Dreizylinder aus dem A1 wird sicher zum Portfolio gehören. Auf der anderen Seite plant Audi eine S-Variante, die es auf 300 PS bringen soll und für 2018 avisiert ist. Gebaut wird der Q2 in Ingolstadt.
Ebenfalls in Genf steht der S4 Avant (Markteinführung im Sommer). Das vorläufige Top-Modell der Baureihe B9 wird von einem neuen Dreiliter-V6-Turbobenziner angetrieben, der die alte Kompressor-Variante ersetzt. Die Leistung steigt von 333 auf 354 PS. Die sparsamste Variante des A4 wird im Herbst bestellbar sein, der Avant g-tron. Dessen Erdgasmotor kommt auf unter 90 Gramm CO2.