Dortmund. Der Premiumhersteller Audi will die Weiterbildung von Nachwuchswissenschaftlern zu Spezialisten für Produktion und Logistik unterstützen. Um den Know-how-Transfer zwischen Theorie und Praxis zu verbessern, hat die VW-Tochter Ende September mit der Universität Dortmund eine entsprechende Zusammenarbeit vereinbart. Im Mittelpunkt stehen soll das „Audi Logistik Labor“, das an der Graduate School of Production Engineering and Logistics eigens gegründet wurde.
An dieser Ausbildungsstätte der Dortmunder Hochschule werden – gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik – bereits seit sechs Jahren Probleme des Supply-Chain-Managements analysiert. Für das Audi Logistik Labor soll jetzt eine aus sechs Doktoranden bestehende Stipendiatenklasse eingerichtet und für die Dauer von zunächst drei Jahren mit rund einer halben Million Euro ausgestattet werden.
„Die wirtschaftsnahe Forschung birgt für Audi große Chancen“, so Ernst-Hermann Krog, Leiter der Audi-Markenlogistik. „Zum einen neue Konzepte für eine weitere Effizienzsteigerung und zum anderen Innovationen als wesentliche Säule einer leistungsstarken Logistik.“ Die Promotionsthemen werden gezielt aus Aufgabenstellungen bei Audi gewählt.