Die Marke Mercedes hat sie schon immer begeistert, "es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick.“ Und die Berufstätigkeit von Frauen war in der DDR, wo Astrid Stolze 1965 geboren wurde, nichts Ungewöhnliches. Ihr Werdegang, der sie 2005 an die Spitze der Mercedes- Benz-Niederlassung in Magdeburg führte, ist quasi die Konsequenz daraus. "Die neuen Bundesländer sind ein guter Nährboden für Frauenkarrieren“, findet die Mutter einer fünfjährigen Tochter. Bei der Initiative "Pro Magdeburg“ unterstützt sie Frauen auf dem Weg in Führungspositionen. "Mich hat die Herausforderung gereizt, in einer unternehmerisch voll ausdifferenzierten Branche zu arbeiten“, sagt die gelernte Agrotechnikerin, die nach der Wende Betriebswirtschaft studierte und mehrere Stationen bei der Daimler-Tochter Debis und in der deutschen Vertriebszentrale DCVD absolvierte. Geschlechtsspezifische Stereotypen lehnt die in der Lutherstadt Wittenberg Geborene ab: "Meine Erfahrung ist, dass es keine reinen männlichen oder weiblichen Eigenschaften im Beruf gibt. Insofern habe ich vor allem von Individuen gelernt.“ "Das gemeinsame Ringen um die beste Lösung“ ist Stolze wichtig, "Diskussionen ohne Ziel“ lehnt sie ab. "Immer alles im Blick haben“ will sie auch beim Autofahren – beruflich in einer C-Klasse, am liebsten aber im SLS AMG Roadster.
Astrid Stolze, Mercedes-Benz
Die Marke Mercedes hat sie schon immer begeistert, "es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick.“ Und die Berufstätigkeit von Frauen war in der DDR, wo Astrid Stolze 1965 geboren wurde, nichts Ungewöhnliches. Ihr Werdegang, der sie 2005 an die Spitze der Mercedes- Benz-Niederlassung in Magdeburg führte, ist quasi die Konsequenz daraus.