Leipzig. Als erster Kunde erhielt Dürkop einen R 3000, der in Magdeburg eingesetzt wird. Die Gruppe arbeitet bereits seit dem Jahr 2010 in der Direktannahme mit dem Vorgängermodell. Dürkop-Chef Stefan N. Quary erwartet sich vom neuen System nicht nur Verbesserungen beim Umsatz und beim Kundenkontakt im Aftersales, sondern auch bei der Steuerung des Servicebedarfs und seiner Serviceberater. „Mittelfristig werden wir fast alle Servicebetriebe der Gruppe mit dem R 3000 ausstatten“, kündigte er an. Gegenüber dem Vorgängermodell wurde das Innenleben des Roboters komplett erneuert: „Die Elektronik ist modular aufgebaut, läuft stabiler, und es ist gerade mit Blick auf unsere Auslandsmärkte eine Fernwartung möglich“, sagt Polzer. Die optisch auffälligste Neuerung des R 3000 wird aber erst ab September 2015 angeboten. Dann kommt der Multisensorarm auf den Markt, der die Außenhülle des Fahrzeugs berührungslos vermessen und die Ergebnisse in 3-D-Bildern anzeigen kann. Damit sollen Gebrauchtwagenbewertung und Unfallschaden-Analyse erleichtert werden.
Neuer R 3000
API sucht Produktionspartner für Annahmeroboter
APIs neuer Annahmeroboter R 3000 stößt offenbar auf reges Interesse. „Wir haben viele Anfragen, vor allem auch aus Ländern und Märkten außerhalb Europas, die wir heute noch nicht bedienen“, sagte Geschäftsführer Christian Polzer der Automobilwoche. „Daher suchen wir weltweit weitere Hardware-Produktionspartner, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.“ Auch Bestandskunden, die bisher den R 2000 nutzen, zeigten großes Interesse.