Denklingen. Die Hirschvogel-Gruppe aus Denklingen (Bayern) wächst ungebremst weiter. Der Umformspezialist steigerte 2007 seinen Gesamtumsatz um 18 Prozent auf 525 Millionen Euro und erreichte damit sein Ziel, die Grenze von 500 Millionen Euro zu überschreiten. "Das Jahr ist gut gelaufen", bilanzierte Firmenchef Manfred Hirschvogel gegenüber der Automobilwoche knapp. Angaben zur Ertragssituation machte der Unternehmer indes "aus Rücksicht auf die Großkunden" nicht. Zum Gewinn sagte er nur: "Wir haben uns etwas verbessert und wollen uns noch weiter steigern."
Die Betriebe des Spezialisten für Schmiede- und Umformtechnik sind voll ausgelastet, weshalb die Zahl der Mitarbeiter um sechs Prozent auf weltweit 2700 stieg. 2400 davon arbeiten in Deutschland. Bei Schmiedeteilen gab es mit einer Fertigung von 203.000 Tonnen ein Plus von rund 16 Prozent.
Den allgemeinen Absatzeinbruch im Inland bekam Hirschvogel nicht zu spüren: "Unsere Kunden sind vorwiegend Premiumhersteller, die ihre Produktion durch den Export gesteigert haben." Abnehmer sind neben Audi, BMW und Mercedes auch Renault, Ford und Volvo sowie Getriebebauer wie Getrag und ZF. Die Bayern sehen sich bei ihrer Spezialität Getriebewellen in Europa als Marktführer.