Friedberg. „Wer nach 30 Jahren erfolgreich am Markt ist, der hat es geschafft.“ Jens Becker, selbst schon seit einem Jahrzehnt Chef von Subaru Deutschland, weiß, dass dies nicht selbstverständlich ist: „Wir blicken auf einen Zeitraum zurück, in dem andere Unternehmen vergeblich versucht haben, sich zu etablieren.“ Im Jahr 1980 unterzeichneten Fuji Heavy Industries Ltd., Mitsui & Co. und ein Autohändler aus Bad Hersfeld den Gründungsvertrag für die Subaru Deutschland GmbH. Seither werden die Allradmodelle hierzulande über die zur Emil- Frey-Gruppe gehörende Vertriebsgesellschaft vermarktet. In den 70er-Jahren war das Misstrauen der Verbraucher gegenüber den Importautos aus Fernost noch groß. Zudem kannten nur wenige Autofahrer die Nischenmarke – obwohl es weltweit bereits drei Millionen Subaru gab.
Subaru ist das japanische Wort für den Sternenhaufen der Plejaden, der im Firmenlogo symbolisiert ist. Dass die Marke, die hierzulande mit einem Netz von 200 Händlern und 220 Werkstätten arbeitet, seit Jahren die Händlerzufriedenheitsstudien anführt, begründet Geschäftsführer Becker so: „Unser Händler ist unser erster Kunde. Und so wie wir ihn behandeln und respektieren, reflektiert das auf die Endkunden.“ Händlersprecher Thomas Knauber kann dies bestätigen: „Subaru praktiziert Fairplay gegenüber dem Handel.“ Anfang der 90er-Jahre verkauften die Japaner auf dem deutschen Markt fast 19.000 Fahrzeuge – im Jahr 2009 waren es noch 9000 Einheiten, 2010 sollen es 8500 werden. Dennoch ist das Geschäft für die Partner auskömmlich, sagt der Importeurschef: „Die Struktur vieler, vor allem der exklusiven Händler, ist so, dass sie sehr wohl davon leben können. Dies zeigen uns die Finanzkennzahlen deutlich.“Exklusivhändlerstatus hat etwa die Hälfte der Subaru-Partner, die anderen haben zusätzliche Marken wie Suzuki, Daihatsu, Kia, Saab oder Opel in ihrem Portfolio. Über 2010 macht sich Becker keine Illusionen: „Jeder weiß, dass es nicht so weitergehen konnte wie 2009.“ Es werde sich „nicht vermeiden lassen, dass drei, vier oder fünf Händler die Segel streichen müssen“. Das Zugpferd Forester gibt es zum Jubiläum – ebenso wie den Impreza und den Justy – als Editionsmodell. Rabattschlachten lehnt Becker ab. „Wir verschleudern unsere Autos nicht. Einen Subaru zu kaufen ist nicht nur ein Autokauf, sondern eine Investition. Wir verkaufen lieber den einen oder anderen Wagen weniger, dafür bleibt was in der Kasse.“ Andere Marken seien „auf gutem Weg, sich selber zu ruinieren“.30 Sterne für Subaru
„Wer nach 30 Jahren erfolgreich am Markt ist, der hat es geschafft.“ Jens Becker, selbst schon seit einem Jahrzehnt Chef von Subaru Deutschland, weiß, dass dies nicht selbstverständlich ist: „Wir blicken auf einen Zeitraum zurück, in dem andere Unternehmen vergeblich versucht haben, sich zu etablieren.“ Im Jahr 1980 unterzeichneten Fuji Heavy Industries Ltd., Mitsui & Co. und ein Autohändler aus Bad Hersfeld den Gründungsvertrag für die Subaru Deutschland GmbH. Seither werden die Allradmodelle hierzulande über die zur Emil- Frey-Gruppe gehörende Vertriebsgesellschaft vermarktet.