Der Anbieter von Klebelösungen Henkel und der Entwicklungsdienstleister RLE International haben eine strategische Partnerschaft beschlossen. Bereits vor zwei Jahren sei die Idee entwickelt worden, "wie sich Material-, Verbindungs- und Ingenieurs-Know-how kombinieren lassen", erklärt Christian Kirsten, Manager im Henkel-Bereich Transport & Metal. "Wir haben schon im Vorfeld der Allianz erste Gespräche mit unseren Kunden geführt."
"Die Reaktion auf unsere geplante Zusammenarbeit mit RLE war extrem positiv. Denn die Kunden haben gesehen, dass sich mit der Kombination von Materialkenntnissen und Ingenieurkompetenz sehr innovative Lösungen erarbeiten lassen", so Kirsten weiter. In Anbindung an das Henkel-Entwicklungszentrum im indischen Pune ist bereits vor zwei Monaten für die Kooperation ein eigenes Entwicklungszentrum eröffnet worden.
RLE-Chef Ralf Laufenberg geht es vor allem darum, "zu einem früheren Zeitpunkt in den Design- und Entwicklungsprozess bei bei den Kunden einzusteigen. Wir wollen also mehr agieren und weniger reagieren, als das in der Vergangenheit der Fall war." Es habe also der Anspruch bestanden, "nicht nur auf die Kundenanforderungen oder die gesetzlichen und technischen Anforderungen zu reagieren, sondern die Kunden pro-aktiv dabei zu unterstützen ihre Herausforderungen besser meistern zu können."