Der Zulieferer Webasto hat in den vergangenen zwölf Monaten mit seinen Batteriesystemen-, Lade- und elektrischen Thermolösungen Aufträge mit einem Volumen von rund 2,8 Milliarden Euro gewonnen. Damit hat sich der Auftragseingang 2022 in diesem Geschäftsfeld im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Der Zulieferer will so seinem Ziel näherkommen, die Elektromobilität zum zweiten Standbein zu machen. Der Umsatz mit Lösungen für die E-Mobilität soll für das Jahr 2022 deutlich über dem Vorjahreswert von 155 Millionen Euro liegen.
Vor allem der Markt mit Antriebsbatterien für elektrische Pkw entwickelte sich laut Webasto zuletzt sehr positiv. So erhielt das Unternehmen 2022 beispielsweise einen Folgeauftrag über ein großvolumiges Projekt von Hyundai-Kia. Nominierungen für die Fertigung von Batterien für E-Autos kamen zudem von drei europäischen Fahrzeugherstellern. Insgesamt haben diese vier Projekte über ihre jeweiligen Laufzeiten ein Volumen von etwa 1,9 Milliarden Euro. Produziert werden die Batteriesysteme für diese Aufträge in Schierling, Deutschland, Dangjin in Südkorea und in einem zusätzlichen Werk, das Webasto voraussichtlich 2024 in der Slowakei in Betrieb nehmen wird.