Der Ukraine-Krieg, die Halbleiterengpässe und die Folgen der Covid-Pandemie erschweren die Vorhersagen der Autohersteller fürs Flottengeschäft. "Wir beobachten diese weitere Verschärfung der Versorgungssituation sehr genau und unternehmen unser Möglichstes, um die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten." Das sagte Andreas Krause, Leiter Verkauf an Großkunden bei Audi, auf Anfrage der Automobilwoche. Eine "umfassende Prognose" sei angesichts der volatilen Lage derzeit nicht möglich.
Andere Hersteller äußerten sich ähnlich vage zu den Zukunftsaussichten für das bislang sehr profitable Flottengeschäft. Für Krause sind weiterhin die Themen E-Mobilität und Konnektivität/Digitalisierung die entscheidenden Trends. "In Zukunft werden sie auch noch weiter deutlich an Bedeutung gewinnen." Audi verfüge über einen "sehr erfreulichen Auftragsbestand und eine weiterhin sehr gute Nachfrage" nach seinen Modellen. Daher liege der Fokus aktuell darauf, diesen Auftragsbestand abzuarbeiten und die Flottenkunden individuell und flexibel mobil zu halten.