Ein düsteres Bild für den Standort Deutschland zeichnet eine Untersuchung der Unternehmensberatung Berylls. Nach den Erfahrungen mit unterbrochenen Lieferketten zu Beginn der Pandemie beginne zwar die Mobilitätsbranche, ihre Produktion zu regionalisieren. Aber Deutschland könne davon nicht in ausreichendem Maß profitieren.
Ganz im Gegenteil: "Die Analysen unserer Daten aus den Zulieferer-Studien der Jahre 2017 bis 2021 und unserer Beobachtungen der aktuellen Marktentwicklung zeigen eine langsame Deindustrialisierung Deutschlands im Segment der Automotive-Zulieferer", erklärt Alexander Timmer, Partner bei Berylls Strategy Advisors. Durch die Regionalisierung der Fertigung entstünden zwar durchaus neue Produktionsstätten in Europa, aber nur wenige in Deutschland.