Was einmal gesagt ist, kann nicht mehr so einfach zurückgenommen werden. Im Oktober 2018 hatte Porsche Journalisten zu einem Technik-Workshop ins Stammwerk nach Stuttgart-Zuffenhausen geladen. Unter den Vorständen war auch Lutz Meschke. Am Ende des Tages wurde die Stimmung gelöster, der Finanzchef kam ins Plaudern – und brachte erstmals einen Porsche-Börsengang ins Spiel.
„Es macht durchaus Sinn, einen Großkonzern in schlagkräftige Einheiten aufzuteilen“, sagte Meschke damals. Die anschließende Berichterstattung, unter anderem der Automobilwoche, löste ein kleines Erdbeben aus. Meschke wurde mit dem Hinweis, dies sei ein Missverständnis, so etwas werde in Wolfsburg entschieden, vom VW-Konzern zurückgepfiffen.