Einen hocheffizienten Superkondensator hat ein Team um Roland Fischer, Professor für Anorganische und Metallorganische Chemie an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Basis des Energiespeichers ist ein neuartiges, leistungsfähiges und dabei nachhaltiges Graphen-Hybridmaterial, das vergleichbare Leistungsdaten aufweist wie aktuell verwendete Batterien und Akkus. Wie Fischer auf Nachfrage der Automobilwoche erklärte, hätten sich bereits Unternehmen aus der Autozulieferindustrie gemeldet und Interesse an der Technologie bekundet.
Anders als Batterien können Superkondensatoren sehr schnell große Energiemengen speichern und ebenso schnell wieder abgeben. Eingesetzt werden sie bereits bei Laptops, Kameras, Handys oder auch Fahrzeugen. Die TUM nennt ein Beispiel: Bremst beispielsweise ein Zug bei der Einfahrt in den Bahnhof ab, speichern Superkondensatoren die Leistung und stellen sie wieder bereit, wenn der Zug beim Anfahren sehr schnell sehr viel Energie braucht.