Das US-Unternehmen Cepton will wachsen und zielt mit seinen Lidar-Sensoren auf den Massenmarkt ab. "Wir haben uns von Beginn an weniger auf Lösungen für Fahrzeuge die automatisiert nach Level 4 und Level 5 fahren konzentriert, sondern auf Fahrerassistenzsysteme, die für mehr Fahrzeugsicherheit sorgen", erklärt Jun Pei, Mitbegründer und CEO von Cepton im Gespräch mit der Automobilwoche. Pei sieht bereits für Level 2 Anwendungsmöglichkeiten für die Lidar-Technolgie des Unternehmens. Für ihn sind die drei Kriterien Performance, Kosten und Zuverlässigkeit gleichermaßen wichtig. "Wir nähern uns dem Ziel, Sensoren für nur wenige hundert Dollar herzustellen. Die Serienfertigung hat bereits begonnen", so Pei.
Der Cepton-CEO verweist darauf, von einem Fahrzeughersteller einen großen Auftrag erhalten zu haben, der vom Volumen alle bislang bekannten Aufträge im Automobilbereich übersteige. Den Namen will er allerdings nicht verraten. Der Partner, der die Lidarsysteme produziert ist der japanische Anbieter von Lichtsystemen Koito. Cepton versteht sich nur als Technologieanbieter. Pei ist davon überzeugt, dass bereits in wenigen Jahren Fahrzeuge mit Lidar-Technologie von Cepton in der Verkaufsräumen der Händler stehen werden. Das Unternehmen spreche auch in Europa mit Systemlieferanten, um Lidarsysteme anbieten zu können. Die Partnerschaft mit Koito sieht Pei daher nicht als exklusiv.