Die wachsende Elektrifizierung der Fahrzeuge und das autonome Fahren bringen für die Hersteller von Bordnetzen steigende Sicherheits- und Qualitätsanforderungen mit sich. Zudem sieht sich die Branche mit neuartigen Kabelsätzen und Bordnetzen konfrontiert. Bernd Jost, Geschäftsführer des Anbieters von integrierten Softwarelösungen im Bereich Produktion DiIT erwartet, dass sich der Wandel in der Branche beschleunigen wird. Dabei skizziert er einige Trends.
"Zum einen werden von den Anbietern von Bordnetzen und Kabelsätzen in der Automobilindustrie spezielle Anlagen für die Fertigung von Hochvoltkabeln nachgefragt. Zum anderen sind sogenannte Transferlinien im Kommen. Diese sind speziell für die automatisierte Verarbeitung von Kabeln und Leitungen konzipiert, die vor allem der Datenübertragung im Fahrzeug dienen", so der Geschäftsführer gegenüber der Automobilwoche. Transferlinien auf denen sich ein komplettes Kabel mit Kontaktierung vollautomatisch produzieren lässt, sind der erste Schritt in Richtung Automatisierung", lautet seine Einschätzung.