Zumindest einen Erfolg konnte Audi feiern: Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass die Ingolstädter weiterhin Sponsor des FC Bayern bleiben, der zufälliger Weise am gleichen Wochenende seine siebte deutsche Meisterschaft in Folge gewann. Ansonsten hat der Autohersteller momentan wenig Grund zu feiern.
"Wir wollen bis 2020 die Premiummarke Nr. 1 werden", sagte der damalige Audi-Chef Rupert Stadler 2012 in einem Interview. Damals schien das ein ehrgeiziges, aber erreichbares Ziel. Heute erscheint es sehr unwahrscheinlich, dass Audi im kommenden Jahr auch nur einen der beiden Rivalen BMW und Mercedes hinter sich lassen kann. Im vergangenen Jahr verkaufte Audi noch 1,81 Millionen Autos, deutlich weniger als im Vorjahr und vor allem erheblich weniger als BMW mit 2,1 Millionen und Mercedes mit 2,3 Millionen. Die Gründe für die Misere sind vielfältig.