Stuttgart. Bestimmendes Thema beim Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche bleibt die geplante Integration als zehnte Marke in den VW-Konzern. Denn das für nächstes Jahr ins Auge gefasste Zusammenrücken geht nicht spurlos an der Bilanz der Stuttgarter vorüber: Für das bis Ende Juli laufende Geschäftsjahr 2009/10 wird trotz eines anziehenden Autogeschäfts mit einem erneuten Milliardenverlust gerechnet. Die vollständigen Zahlen für das im Januar abgelaufene erste Halbjahr will der Chef der Porsche Holding, Martin Winterkorn, am Mittwoch (17. März) vorlegen.
Schon zur Hauptversammlung Ende Januar hatte Porsche von einer Erholung bei den Verkäufen berichtet. Der Absatzrückgang schwächte sich dadurch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahr 2009/10 auf 3,1 Prozent ab. Vor allem wegen des Erfolgs der neuen Baureihe Panamera lag der Absatz mit 33.200 Wagen nur noch knapp unter dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr hat sich der Sportwagenbauer im Vergleich zum Vorjahr mit 75.238 Fahrzeugen eine Steigerung vorgenommen. Mittelfristig soll die Jahresproduktion des Sportwagenbauers unter anderem mithilfe neuer Baureihen auf 150.000 Fahrzeuge wachsen.