Detroit. Die deutschen Autobauer haben im März in den USA eine gemischte Bilanz verzeichnet. Während die VW-Tochter Audi, Porsche und Mercedes-Benz zulegten, ging der VW-Absatz deutlich zurück. Die Bilanz von DaimlerChrysler wurde indes durch das erneut schwache Abschneiden der US-Marke Chrysler belastet und ging dadurch konzernweit zurück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Während Mercedes-Benz seine Verkäufe um ein Prozent auf 21.612 Neuwagen erhöhte, sank der seit Monaten schwächelnde Chrysler-Absatz um fünf Prozent auf 206.435 Autos. Konzernweit fiel der Absatz auf dem weltweit größten Automarkt im März dadurch um vier Prozent auf 228.047 Autos.
Bei VW konnte der Zuwachs der Tochter Audi den Rückgang bei der Stammmarke Volkswagen nicht ausgleichen. Während Audi vor allem Dank des neuen Modells Q7 und deutlicher Zuwächse beim A4 um 14,7 Prozent auf 8.020 Autos zulegte, brach der VW-Absatz um 16,3 Prozent auf 17.355 Fahrzeuge ein. Verantwortlich hierfür war das schwache Abschneiden des Passats, dessen Absatz um 35 Prozent einbrach.