Kurze Reise in die Vergangenheit: am 2. Oktober 1930 legt Henry Ford I gemeinsam mit dem Kölner Oberbürgermeister und späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer den Grundstein für das neue Werk im Kölner Norden. Gut ein halbes Jahr später - am 4. Mai 1931 nämlich - läuft die Produktion des A-Modells an. Schon im ersten Jahr werden in dem neuen Werk etwas mehr als 6000 Autos montiert.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg jagt eine Erfindung die Nächste: auf die Produktion des Ford V8s folgt die des B-Modells, des legendären Ford Eifel und des Ford Taunus, der in zahlreichen Varianten auch nach dem Krieg noch für Furore sorgte: Als Taunus 12 M, 15 M, 17 M, 20 M und 26 M, wobei die Zahlen jeweils für den Hubraum der Motoren und das "M" für "Meisterstück" stehen. Zahlreiche Baureihen wie Granada, Consul, Puma und Scorpio folgten.
Seit Juni 2002 wird in Köln die jüngste Generation des Ford Fiesta und außerdem der Ford Fusion gebaut. Dank des drei-Schicht-Systems rollen täglich 1770 Autos der beiden Modelle vom Band. Ford verfügt laut eigenen Angaben über eine der modernsten Fertigungsanlagen in ganz Europa.