London. Der Autobauer Volkswagen will auf seinem Weg an die weltweite Branchenspitze vor allem in China wachsen. Auf seinem jetzt schon größten Markt will der Konzern seine Auslieferungen mittelfristig von 1,4 Millionen Fahrzeugen im vergangenen Jahr auf dann zwei Millionen Stück erhöhen, wie der Vorstand am Mittwoch vor Investoren in London erläuterte. Bis 2018 will VW der weltweit führende Automobilhersteller werden und dabei nicht nur Toyota als Spitzenreiter ablösen, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich sein. "Unsere Planung enthält nur Ziele, die wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erreichen können", unterstrich Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch.
Besonders im Visier hat der Konzern die überdurchschnittlich wachstumsstarken Schwellenländer. Das China-Geschäft soll mittelfristig eine operative Umsatzrendite von mindestens sechs Prozent erzielen, die Kapitalrendite soll weiterhin über 20 Prozent liegen. Wegen der gemeinschaftlichen Struktur der chinesischen Gesellschaften tauchen die Einnahmen aus dem China-Geschäft in der VW-Bilanz im Beteiligungsergebnis auf und werden nicht im Umsatz und operativen Ergebnis des Konzerns erfasst.