Tokio. Der größte japanische Autobauer Toyota hat im März wegen der schwachen Inlandsnachfrage erstmals seit mehr als zwei Jahren weniger produziert als im Vorjahresmonat. Die weltweite Produktion sei um ein Prozent auf 771.863 Stück gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Dies sei der erste Rückgang seit 29 Monaten. Dabei produzierte Toyota mehr Fahrzeuge außerhalb Japans. Im Inland sei die Produktion um um fünf Prozent auf 392.422 gefallen, während sie im Ausland um knapp vier Prozent stieg.
Im ersten Quartal sei die weltweite Produktion um 1,5 Prozent auf 2,12 Millionen Stück gestiegen. Damit fiel das Produktionsplus im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 (März 2007) deutlich geringer aus als im Gesamtjahr. In den zwölf Monaten bis Ende März stieg die Produktion um sieben Prozent auf 8,12 Millionen Stück. Toyota wächst vor allem in den USA zuletzt deutlich stärker als General Motors (GM), dem derzeit noch größten Autohersteller der Welt.
Gemäß den Prognosen für die Produktion und Absatz im laufenden Jahr wird Toyota den amerikanischen Autobauer noch in diesem Jahr als weltgrößten Autohersteller gemessen am Verkauf ablösen. Da Toyota anders als GM profitabel ist, sind die Japaner schon seit längerem der an der Börse am höchsten bewertete Autokonzern. (dpa-AFX/gem)