Tokio. Ein schwacher US-Markt, gestiegene Rohstoffpreise und ein starker Yen haben Toyota das Geschäft im ersten Quartal vermasselt. Der operative Gewinn brach um 39 Prozent auf 413 Milliarden Yen (2,44 Milliarden Euro) ein, der Überschuss um 28 Prozent auf 354 Milliarden Yen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Tokio mitteilte. Vor allem die Kaufzurückhaltung in den USA bei großen Geländewagen und Pickups stellt den zweitgrößten Autobauer der Welt vor Herausforderungen.
So konnte Toyota zwar weltweit vor allem durch ein starkes Geschäft in Asien und Nahost mit 2,186 Millionen Autos mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr. In den USA jedoch sackte der Absatz von 762.000 Autos im Vorjahr auf 729.000 ab. Im Segment der Geländewagen brach der operative Gewinn gar von 146,8 Milliarden Yen auf 1,6 Milliarden ein.
Als Konsequenz kündigte Toyota unlängst an, sein Produktportfolio neu ausrichten zu wollen. Um die stark gesunkene Nachfrage nach Pickups abzufangen, soll die Produktion um fast 80.000 Fahrzeuge zurückgefahren werden. Ferner werden die US-Werke durch die Verlagerung von Fertigungslinien etwa aus Indien besser ausgelastet.