Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) befürchtet, dass die Unsicherheit über die Zukunft des Opel-Werks in Eisenach zur Abwanderung von Fachleuten führt. "Die Verunsicherungsstrategie durch den französischen Mutterkonzern PSA zeigt Wirkung", sagte Ramelow nach einer DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Eisenach der Deutschen Presse-Agentur.
Er habe den Eindruck, dass es wegen der weiter ausstehenden Investitionsentscheidung von PSA für den anstehenden Modellwechsel in Eisenach eine große Verunsicherung unter der Opel-Belegschaft, aber auch bei Zulieferern und Dienstleistern in der gesamten Region gebe. Er habe die Sorge, dass die besten Fachleute ein Abfindung nähmen und sich nach einer anderen Arbeit umsähen, statt weiter auf eine Perspektive für die Montagefabrik zu warten, sagte Ramelow.