Stockholm. Schwedens Regierung hat mögliche Finanzhilfen für die angeschlagenen Hersteller Volvo und Saab ins Auge gefasst. Saab gehört wie in Opel in Deutschland zum akut angeschlagenen US- Konzern General Motors. Auch Volvos Mutter-Unternehmen Ford in den Vereinigten Staaten kämpft mit hohen Verlusten. Wegen ihres traditionellen Schwerpunktes bei Personenwagen der gehobenen Preisklasse gelten die schwedischen Unternehmen als gefährdet.
Einschließlich der Lkw-Sparte und Zulieferern sind etwa 150 000 Arbeitskräfte in der schwedischen Autoindustrie beschäftigt. Borg erklärte, seine Regierung rechne mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von derzeit vier Prozent auf bis zu 9,2 Prozent im Jahr 2010. (dpa/feb)