Stuttgart. Der Sportwagenbauer Porsche hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 2009/10 dank der neuen Modells Panamera den Umsatz deutlich gesteigert. Gleichzeitig sanken die Verkäufe minimal auf 53.605 Wagen, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Hersteller geht weiterhin davon aus, im gesamten Geschäftsjahr (per Ende Juli) den Absatz des Vorjahres von 75.238 Fahrzeugen zu übertreffen. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wird mit 0,6 Milliarden Euro angegeben. Damit sei eine zweistellige Umsatzrendite erzielt worden.
Bei der Dachgesellschaft Porsche SE, zu der auch die Beteiligung an Volkswagen gehört, fiel ein Verlust nach Steuern von 0,7 Milliarden Euro an. Dieser Wert ist den Angaben zufolge besser als erwartet. Daher werde nun im Gesamtjahr bei der Porsche SE nur noch ein Fehlbetrag von weniger als einer Milliarde Euro erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Verlust im niedrigen einstelligen Milliardenbereich gerechnet. Auf der Porsche SE lasteten aufgrund der gescheiterten Volkswagen-Übernahme per Ende April noch immer Schulden von 6,0 Milliarden Euro.