Stuttgart. DieAbhängigkeit derPorsche-Holding vom Autobauer Volkswagen (VW) bleibt hoch. In den ersten neun Monaten hat die Porsche-Dachgesellschaft ihr Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel auf 2,49 Milliarden Euro gesteigert, wie die PorscheAutomobil Holding SEam Dienstag mitteilte. Dazu beigetragen habe maßgeblich die Beteiligung am Autobauer VW. Die Porsche-Holding hält gut 51 Prozent der Stammaktien an Volkswagen. Im Zuge der Kapitalerhöhung von VWim Juni verringerte sich nur derAnteil der auf der Hauptversammlung nicht stimmberechtigtenVorzugsaktien leicht auf 31,5 Prozent.
Die Porsche-Holding ist nach dem Verkauf des Sportwagenbauers PorscheAG2012 als Hülle übriggeblieben und fungiert als Beteiligungsgesellschaft. Geplant sind Investitionen rund um den Autobau- und die Autowirtschaft. Die erste Übernahme neben der Beteiligung an Volkswagen hatte Porsche imSeptember angekündigt. Die Stuttgarter beteiligen sich für 41 MillionenEuro mit 10 Prozent am Verkehrsdatenanbieter Inrix. Nach wie vor hat die Holding 2,49 MilliardenEuro als Polster auf der hohen Kante. DiePorsche Holding ficht immer noch Schadenersatzprozesse gegen Investmentfonds aus, die sich im Zuge der gescheiterten VW-Übernahme falsch informiert fühlten. (dpa/gem)