Opel hat seine umstrittenen Abfindungen für jüngere Beschäftigte vorerst ausgesetzt. Das geht aus internen Informationen hervor, die Geschäftsleitung und IG Metall am Mittwoch an die Belegschaft gegeben haben. Da der Betriebsrat im Gegenzug sämtlichen noch im Mai fälligen Aufhebungsverträgen zustimmen will, können laut Personalabteilung rund 400 Opelaner das Unternehmen mit den Abfindungen verlassen.
Das vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen hat sich verpflichtet, bis zum 28./29. Mai keine neuen Aufhebungsverträge mehr abzuschließen oder zuzusagen. Auch darf es keine Unterschriften der Mitarbeiter einholen oder bei Eigenkündigungen Sozialplan-Abfindungen anbieten. Erlaubt bleiben aber Beratungsgespräche mit Interessenten.