Das Land Thüringen ist im Kampf um das Opel-Werk in Eisenach zu Zugeständnissen an den Autobauer bereit. Dabei gehe es unter anderem um eine mögliche Nutzung von Grundstücken, die Opel im Zuge der Sanierung nicht mehr benötigte oder um Energiekostenoptimierung, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) der Deutschen Presse-Agentur. "Das funktioniert aber nur, wenn der französische Mutterkonzern PSA den Tarifvertrag umsetzt und durch Investitionen für eine volle Auslastung des Eisenacher Werks sorgt", sagte Ramelow.
Thüringens Regierungschef will sich an diesem Dienstag an einer Aktion zum Standorterhalt im Anschluss an eine Opel-Betriebsversammlung in Eisenach beteiligen. "Ich bin an der Seite der Belegschaft, wenn es darum geht, Opel Eisenach als produzierenden Standort zu verteidigen."