Detroit. Der verlustreiche US-Autobauer Ford will sich laut Medienberichten über ein neues Abfindungsprogramm von nochmals bis zu 13.000 Beschäftigten trennen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der Gewerkschaft solle an diesem Donnerstag verkündet werden, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe übereinstimmend mit anderen US-Medien. Ford legt am Donnerstag auch seine Bilanz für 2007 vor.
Ford wolle die Mehrheit der Mitarbeiter noch im ersten Quartal zum Ausstieg bewegen, hieß es weiter. Ein Sprecher des zweitgrößten US-Autobauers bestätigte, dass Ford mit der Gewerkschaft UAW eine grundsätzliche Einigung erzielt habe. Eine offizielle Bekanntgabe werde "relativ bald" erfolgen.
Auf seinem Sanierungskurs hatte Ford allein im vergangenen Jahr bereits rund 40.000 Stellen abgebaut. Die Verringerung erfolgte fast ausschließlich über Abfindungsvereinbarungen des Konzerns mit den betroffenen Mitarbeitern. Weltweit beschäftigte Ford zuletzt rund 250.000 Mitarbeiter - davon rund 90.000 in Nordamerika. (dpa/gem)