Köln. Lexus frischt zum Jahreswechsel die Oberklassebaureihe LS auf und ergänzt sie um die Variante F-Sport. Das überarbeitete Flaggschiff der Toyota-Luxusmarke folgt der neuen Designsprache mit großem Kühlergrill in Diabolo-Form. Für die gesamte Fahrzeugbeleuchtung wird künftig LED-Technik verfügbar sein, kündigt das Unternehmen an. Das optimierte adaptive Fahrwerk und eine verbesserte Geräuschdämmung sollen den Fahrkomfort steigern. Als neue F-Sport-Variante legt Lexus die Limousine tiefer und montiert unter anderem Spezialbremsen und Schaltwippen am Lenkrad.
Die Ausstattung der LS-Modelle erweitert der japanische Hersteller unter anderem um eine Klimaautomatik für alle Sitze und einen Blu-ray-Player für die Monitore im Fond. Alle Infotainment-Funktionen können per Touchpad und 12,3-Zoll-Display bedient werden. Für mehr Sicherheit sollen ein Notbremsassistent, adaptives Fernlicht, ein Nachtsichtsystem und der weiterentwickelte Spurhalteassistent sorgen.
An den bekannten Antrieben hält Lexus fest: Der LS 460 fährt mit einem 4,6 Liter großen V8-Benziner, auf Wunsch auch mit Allrad. Die Hybridversion LS 600h treibt ein mit einem Elektromotor kombiniertes V8-Aggregat mit 5,0 Litern Hubraum an. Änderungen könnte es bei Motorleistung und Verbrauch geben, sagte ein Sprecherin. Aktuell stehen für den reinen Verbrenner 280 kW/381 PS und ein Normverbrauch von 11,1 Litern (CO2-Ausstoß: 261 g/km) im Datenblatt, für den Hybrid 327 kW/445 PS Systemleistung und 9,3 Liter Verbrauch (CO2: 218 g/km). Ob es beim Basispreis von 92.300 Euro bleibt, ist auch noch ungewiss.
Die LS-Baureihe blickt auf eine 23-jährige Geschichte zurück. Als Toyota-Geheimprojekt gestartet, erwies sich das erste Modell, der LS 400, schon kurz nach seiner Markteinführung als Erfolg. Bis heute wurden insgesamt vier Generationen produziert, allesamt mit V8-Motor und Hinterradantrieb. 2006 kam zusätzlich eine Hybridvariante mit Allradantrieb dazu. Zunächst wurde die LS-Baureihe nur in Japan (unter dem Namen Toyota Celsior), in den USA und der Schweiz verkauft, seit September 1990 ist die LS-Baureihe auch in Deutschland erhältlich. Im Juli 2011 wurde der Lexus LS 600h L als offizielle Hochzeitslimousine bei der Trauung von Fürst Albert II von Monaco und Charlene Wittstock eingesetzt. Eigens für diesen Anlass wurde das Auto so umgebaut, dass es der Öffentlichkeit einen freien Blick auf das Brautpaar ermöglichte. (dpa/nib/Foto: Lexus)