Augsburg. Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat angesichts einer guten Auftragslage und den zu erwartenden Buchgewinnen aus den Verkäufen von Tochterunternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Für 2015 sei nun mit einem Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro (zuvor: rund 2,8 Mrd) zu rechnen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwochabend mit.
Die operative Gewinnmarge (Ebit) werde zudem zwischen 6,5 und 7,0 Prozent erwartet (zuvor: rund 5,5%). Börsianer zeigten sich erfreut, im späten Frankfurter Handel legten Kuka-Aktien um gut 4 Prozent zu.
Kuka hatte zuvor seine Werkzeugbausparte sowie die Ingenieursfirma HLS verkauft. Die Buchgewinne fließen in die neue Prognose mit ein. Hingegen wurde der Kauf des schweizerischen Logistik-Spezialisten Swisslog ausgeklammert.