Stuttgart. Der Streit um die Beschlüsse der Hauptversammlung der Porsche SE aus dem Jahr 2013 geht in die nächste Runde. Am 19. Juni werde eine Klage der "Verbraucherzentrale für Kapitalanleger" vor dem Oberlandesgericht Stuttgart mündlich verhandelt, teilte ein Sprecher des Gerichts am Montag mit.
Der Berliner Rechtsanwalt Martin Weimann hatte mit dem Verein "Verbraucherzentrale für Kapitalanleger" vor dem Landgericht Stuttgart Klage gegen Beschlüsse der Hauptversammlung vom 30. April 2013 eingelegt. Es geht um die Frage, ob Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der Porsche SE sowie die Wahl des Aufsichtsrats auf der Hauptversammlung rechtens waren. Das Landgericht hatte die Klage im September 2014 zurückgewiesen. Weimann legte daraufhin Berufung beim Oberlandesgericht ein.
Der Berliner Rechtsanwalt verklagt die Porsche SE regelmäßig wegen angeblich fehlerhafter Hauptversammlungsbeschlüsse. Bislang war seine Erfolgsquote aber niedrig. (dpa-AFX/gem)