Tokio. Japans Autohersteller haben im April wegen reger Nachfrage fast durchweg mehr Autos hergestellt als ein Jahr zuvor. Während Mazda, Suzuki und der Renault-Partner Nissan prozentual zweistellige Zuwächse verbuchten, ging die Produktion bei Mitsubishi um 3,5 Prozent zurück. Honda und Japans Marktführer Toyota legten um einstellige Prozentsätze zu, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten.
Toyota steigerte seine Produktion um 8,8 Prozent auf 727.040 Einheiten. Damit sei die Zahl der gefertigten Fahrzeuge seit 13 Monaten in Folge gestiegen. Einschließlich der Tochtergesellschaften Daihatsu und Hino stellte Toyota 808.948 Fahrzeuge her, 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. An beiden Unternehmen hält Toyota 51 Prozent der Anteile.
Der landesweit Branchenzweite Honda stellte mit 329.091 Fahrzeugen um 5,8 Prozent mehr her als ein Jahr zuvor. Während die Produktion auf der Insel um 17,6 Prozent zurückging, legte sie im Ausland um 18,7 Prozent zu. Branchendritter Nissan hingegen steigerte vor allem den Ausstoß im Heimatland. Insgesamt verließen 296.760 Fahrzeuge die Werke des Unternehmens - 23,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Suzuki wuchs die Produktion um 13 Prozent auf 233.881 Fahrzeuge. Mazda verzeichnete einen Zuwachs um 23,5 Prozent auf 113.075 Einheiten. Mitsubishi stellte mit 101.280 Fahrzeugen dagegen 3,5 Prozent weniger her als ein Jahr zuvor. Dies war der zweite Monat mit einem Rückgang in Folge. In den USA, Europa und Asien hatte das Unternehmen seine Produktion zurückgefahren. (dpa-AFX/gem)