Tokio. Die japanischen Autobauer haben im Februar dank des schwachen Yens erneut vom guten Export profitiert. Die Inlandsnachfrage schwächelte jedoch weiter. Auf dem heimischen Markt verzeichneten sämtliche Hersteller Absatzeinbrüche.
Der größte japanische Autobauer Toyota Motor erhöhte seine weltweite Produktion im Februar nur geringfügig um knapp ein Prozent auf 680.968 Fahrzeuge. Der Export kletterte um 9,2 Prozent auf 215.340 Einheiten. Im Inland ging der Auto-Absatz allerdings um 8,8 Prozent auf 137.162 Fahrzeuge zurück.
Bei Honda zog die Produktion um 5,6 Prozent, der Export sogar um 14,3 Prozent auf 52.866 Fahrzeuge an. Mit einem Minus von zwei Prozent auf 50.720 verkaufte Fahrzeuge fiel der Rückgang auf dem Heimatmarkt aber vergleichsweise moderat aus.
Hier verzeichnete Mitsubishi einen massiven Einbruch. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab der Absatz in Japan um 17,8 Prozent auf 22.320 Fahrzeuge nach. Die Ausfuhren hingegen legten um knapp die Hälfte zu und lagen bei 41.029 Einheiten.
Ein ähnlich Bild bot sich auch bei Suzuki und Mazda. Höheren Exportzahlen standen schwächere Absatzzahlen im Inland gegenüber. Die Gesamtproduktion zog an. Einziger Ausreißer war im Februar Nissan. Der mit Renault verbundene Autohersteller verbuchte durch die Bank niedrigere Werte. So sank die weltweite Produktion um 3,1 Prozent auf 282.542 Fahrzeuge, der Export gab um 14,5 Prozent auf 50.483 Einheiten nach und im Inland gingen die Verkäufe um 7,2 Prozent auf 77.205 Fahrzeuge zurück. (dpa-AFX/gem)