Tokio. Um das Elektroauto zum Massenprodukt zu machen, wollen sich drei japanische Autobauer mit dem größten Stromkonzern des Landes zusammenschließen. Ziel sei es, die Infrastruktur in Japan wie Batterieauflade-Stationen auszubauen und zu vereinheitlichen, wie Nissan Motor, Mitsubishi Motors und Fuji Heavy Industries sowie der Strombetreiber Tokyo Electric Power (TEPCO) am Mittwoch bekanntgaben. Renault-Partner Nissan, der ganz auf das Elektroauto setzt, stellte kürzlich sein erstes rein elektrisches Modell "Leaf" mit 110 PS vor.
Eine der größten Herausforderungen, die Verbreitung von Elektroautos voranzutreiben, sei, "die Infrastruktur wie Ladegeräte zu standardisieren", sagte der Vize-Präsident von Fuji Heavy, Akira Mabuchi, am Mittwoch nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. In diesem Bereich müsse die gesamte Industrie miteinander kooperieren, ergänzte Nissans Vize-Präsident Minoru Shinohara. Auch Mitsubishi Motors und Fuji Heavy sind seit Beginn dieses Sommers mit eigenen Elektroautos, dem "i-MiEV" und dem "Subaru Stella" am Markt, die aber eher als Nischenmodelle für Geschäftskunden platziert sind.