Stuttgart/Wolfsburg. Der frühere VW-Motorenentwickler Wolfgang Hatz bekommt Rückendeckung vom Betriebsratschef seines jetzigen ArbeitgebersPorsche. Arbeitnehmervertreter Uwe Hück sagte den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag), der derzeit beurlaubte Porsche-Entwicklungsvorstand habe ihm sein Wort gegeben, dass er mit denAbgas-Manipulationen beiVolkswagen nichts zu tun habe. "Auch für ihn gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung", meinteHück.
Da es aber "zeitlich kritische Überschneidungen" gebe, müsse dem Thema nachgegangen werden, sagte der Porsche-Betriebsratschef. Wenn die Unschuld nachgewiesen sei, "kehrt er mit reingewaschener Weste ins Unternehmen zurück. Wenn nicht, wird reagiert wie bei allen anderen auch." Der 56-jährige Hatz war von 2007 bis 2011 beiVW alsGeneralbevollmächtigter für die Motoren-Entwicklung zuständig, danach wurde er Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung.