New York. Auf ihrer steilen Talfahrt drohen den notleidenden US-Autobauern General Motors (GM) und Ford neue Milliardenverluste. Zur Vorlage der jüngsten Quartalsergebnisse an diesem Freitag erwarten Experten tiefrote Zahlen. Die US-Hersteller hoffen unterdessen für ihre Rettung auf zusätzliche Finanzspritzen durch den künftigen US-Präsidenten Barack Obama.
Die Chefs der drei verlustreichen US-Autobauer GM, Ford und Chrysler wollten sich der "New York Times" zufolge am Donnerstag mit Spitzenvertretern des US-Repräsentantenhauses treffen und weitere Staatsgelder fordern. Ihre Notlage verschärft sich wegen des immer dramatischeren Einbruchs der Absatzzahlen zusehends. Für Oktober sprachen die Hersteller erst kürzlich vom "schlimmsten Monat seit dem Zweiten Weltkrieg".