New York. Die angeschlagenen US-Autobauer General Motors und Chrysler planen zur Sicherung ihrer staatlichen Milliardenhilfen laut US-Medien neue Werksschließungen und den Abbau von weiteren tausenden Stellen. Die massiven Einschnitte seien Teil der Sanierungspläne, die beide Hersteller in gut einer Woche der US- Regierung vorlegen müssen.
Die Opel-Mutter General Motors (GM) wolle sich von womöglich bis zu 5000 Angestellten trennen, so die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende unter Berufung auf Insider. Schon 2008 hatte GM etwa so viele Angestellten-Jobs gestrichen - über den stärkeren Abbau bei den Schichtarbeitern an den Fließbändern hinaus.
US-Branchenführer GM und Chrysler planten zudem das Aus für weitere Fertigungsstätten, berichtete das "Wall Street Journal", ohne genaue Zahlen zu nennen. Nach den bisherigen Schließungen habe GM in Nordamerika noch 22 Montagewerke, bei Chrysler seien es zwölf. Die Sprecher der Konzerne wollte sich zu den Berichten nicht äußern.