Detroit. Der weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) hat im zweiten Quartal dank einer starken Auslandsexpansion und Fortschritten bei der Sanierung des angeschlagenen Nordamerika- Geschäfts solide Gewinne verbucht. Der Opel-Mutterkonzern verdiente zwischen April und Juni 891 Millionen Dollar (653 Mio Euro) oder 1,56 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte der Verlust noch bei 3,4 Milliarden Dollar gelegen oder 5,98 Dollar je Aktie. Dies hat die General Motors Corporation am Dienstag in Detroit bekannt gegeben. Damit hat GM die Gewinnerwartungen der Wall Street deutlich übertroffen. Die GM-Aktien legten vorbörslich um 6,78 Prozent auf 34,82 Dollar zu.
Grund für die tiefroten Zahlen im Vorjahresquartal waren Milliardenkosten für Stellenstreichungen und Werksschließungen. Auch im zweiten Quartal 2007 dämpften Sonderbelastungen von 520 Millionen Dollar das Ergebnis, davon 374 Millionen Dollar für den in einem Insolvenzverfahren befindlichen Zulieferer Delphi und für andere nordamerikanische Restrukturierungsaktionen. Der Quartalsumsatz erreichte 46,8 Milliarden Dollar gegenüber einem revidierten Umsatz von 53,9 Milliarden Dollar in dem entsprechenden Vorjahresabschnitt.
Der Halbjahresumsatz fiel auf 90,1 (Vorjahresvergleichszeit 105,7) Milliarden Dollar. GM wies für die ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 953 Millionen Dollar aus im Vergleich zu einem satten Verlust von 2,8 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr 2006.