Paris. Die Franzosen kaufen wieder mehr Autos. Im Juni wurden 7,1 Prozent mehr Personenwagen zugelassen als ein Jahr zuvor. Das habe den Markt auch im ganzen ersten Halbjahr leicht um 0,2 Prozent nach oben gezogen, berichtete der Branchenverband CCFA am Mittwoch in Paris. Der Lkw-Absatz brach im Juni allerdings um 38,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat ein. Für das Halbjahr addieren sich die Einbußen bei 21 206 Neuzulassungen auf 32,1 Prozent.
In den ersten sechs Monaten wurden gut 1,13 Millionen neue Pkw angemeldet. Klare Sieger waren dabei Citroën, Fiat, Volkswagen und die Billigmarke Dacia. Dagegen verloren BMW, Opel und Toyota zweistellig. Die führende Marke Renault verlor bei den Zulassungen 3,0 Prozent und sah Ihren Marktanteil auf 21,9 Prozent schrumpfen.
Die Marke VW legte um 10,8 Prozent auf 78 723 Autos zu und erreichte damit 7,0 Prozent Marktanteil. Citroën wuchs um 11,2 Prozent und schloss beim Marktanteil mit 15,5 Prozent zur PSA-Schwestermarke Peugeot (16,7 Prozent) auf, die 3,3 Prozent verlor. Opel sah den Absatz um 21,8 Prozent einbrechen und den Marktanteil auf 3,7 Prozent sinken. BMW kam bei 19,1 Prozent Absatzrückgang auf nur noch 2,6 Prozent Marktanteil. Mercedes stagnierte bei 2,4 Prozent. (dpa/gem)