Paris. Der französische Automarkt profitiert weiter vom staatlichen Umweltbonus und hat im November kräftig zugelegt. Die 216.000 Neuzulassungen bedeuten ein Plus von 48,4 Prozent gegenüber dem - allerdings äußerst schwachen - Vorjahresmonat. Industrieminister Christian Estrosi wertete den Anstieg als Beleg für die Wirksamkeit der Marktstützung durch die Regierung. Die französischen Hersteller hätten die Wende zu umweltfreundlichen Produkten geschafft, denn jedes zweite Fahrzeug profitiere von einem Bonus von 700 Euro für geringen CO2-Ausstoß. In den ersten elf Monaten wuchs der Automarkt in Frankreich um 7,6 Prozent.
Ford legte im November um 87,3 Prozent zu und errang 7,1 Prozent Marktanteil. GM/Opel kam mit 83,5 Prozent Zuwachs auf 4,9 Prozent Anteil. Dacia wuchs sogar um 90,4 Prozent (Anteil: 3,4 Prozent). Überdurchschnittlich zulegen konnten auch die heimischen Hersteller. PSA Peugeot Citroën gewannen fast 66 Prozent (Anteil: 32,7 Prozent) und Peugeot 40 Prozent (22,7). Dagegen fielen die deutschen Hersteller zurück. Der VW-Konzern legte um 20,7 Prozent zu (10,3), Mercedes um 14,4 Prozent (2,2) und BMW/Mini um 7,5 Prozent (2,2). (dpa/gem)