Genf. Ford bietet ab Herbst mit dem B-Max einen neuen Van im Kleinwagensegment an. Das Modell werde es ab rund 16.000 Euro geben, war in Unternehmenskreisen zu erfahren. Der 4,06 Meter lange Fünfsitzer basiert auf dem aktuellen Fiesta und soll sich unter anderem durch ein innovatives Türkonzept von kleinen Familienautos wie dem Opel Meriva oder Citroën C3 Picasso abheben.
Weil Ford auf eine B-Säule verzichtet und hinten Schiebetüren einsetzt, lässt sich auf beiden Fahrzeugseiten ein 1,50 Meter breiter Zugang öffnen. Die auf dem Genfer Auto-Salon präsentierte Serienfassung des B-Max greift Designmerkmale des sportlichen S-Max auf. Die Fahrzeugfront ziert das neue Markengesicht mit großem Kühlergrill, das Heck fällt steil ab. Innen lässt sich die geteilte Rückbank mit einer Hand umklappen.
Sechs Motorenvarianten sind zum Start verfügbar. Als zweite Baureihe nach dem Focus bekommt der kleine Van die neuen EcoBoost-Benzindirekteinspritzer mit 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS, die immer mit einem Start-Stopp-System kombiniert sind. Die stärkere Variante des Dreizylinders soll sich im Schnitt mit 4,9 Litern begnügen (CO2-Ausstoß: 114 g/km). Daneben wird es Benziner mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum geben, die 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS leisten. Dieselfahrer haben die Wahl zwischen zwei Aggregaten mit 1,5 Liter Hubraum und 55 kW/75 PS sowie 1,6 Liter und 70 kW/95 PS. Der größere Selbstzünder ist mit einem Normverbrauch von 4,0 Litern (CO2-Ausstoß: 104 g/km) der sparsamste Motor.
Zu den verfügbaren Sicherheitssystemen zählt ein Notbremsassistent für den Stadtverkehr und eine Notrufautomatik, die nach einem Unfall selbstständig die Rettungskräfte alarmiert. Ein neues Multimediasystem soll SMS vorlesen und Standardantworten verschicken können, ohne dass der Fahrer dafür die Hände vom Lenkrad nehmen muss. (dpa/nib/Foto: Ford)