Frankfurt. Die deutsche Tochter des US-Autobauers Ford sieht sich weiter auf der Gewinnerstraße in Deutschland. "Wir haben im April wieder etwa genauso viele Bestellungen erhalten wie in den vorhergehenden Monaten dieses Jahres", sagte Ford-Chef Bernhard Mattes im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ -Montagausgabe). Im ersten Quartal 2009 hatte Ford den Absatz in Deutschland um mehr als 50 Prozent auf 64.300 Fahrzeuge gesteigert und einen Marktanteil von 7,4 Prozent erzielt.
Neben Volkswagen, der GM-Tochter Opel und dem koreanischen Hersteller Hyundai gehört Ford zu den größten Profiteuren der Abwrackprämie. Rund acht Prozent der mit Hilfe der Abwrackprämie gekauften 1,4 Millionen Autos entfielen auf Ford, schreibt die Zeitung weiter. Von dieser Sonderkonjunktur werde vor allem der Standort Köln begünstigt, wo Ford den Kleinwagen Fiesta produziert. Das Modell, von dessen Produktion rund drei Viertel exportiert werden, avancierte – unter anderem dank der Abwrackprämien in weiteren Ländern – im März zum meistgekauften Auto Europas.