Dearborn. Etwa 27.000 Mitarbeiter haben den US-Autobauer Ford seit dem vergangenen Jahr gegen Zahlung einer Abfindung verlassen. Zunächst hätten sich 37.000 Beschäftigte für das Abfindungsangebot angemeldet, teilte das angeschlagene Unternehmen am Donnerstag in Dearborn mit. Jedoch seien nicht alle tatsächlich gegangen. Im Jahr 2006 hätten etwa 8000 ihren Hut genommen, im laufenden Jahr seien es bislang 19.000 gewesen. Die Hälfte dieser ehemaligen Mitarbeiter hätten keine Rentenansprüche bei Ford, sodass das Unternehmen künftig geringere Verpflichtungen habe.
Ford hatte die Abfindungen 2006 im Zuge eines Sanierungsprogramms angeboten. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 12,7 Milliarden US-Dollar (9,55 Milliarden Euro) verbucht. Wegen der rückläufigen Autoverkäufe will das Unternehmen seine Belegschaft reduzieren. Zu den 27.000 Ex-Mitarbeitern zählen auch solche aus den ehemaligen Werken des Zulieferers Visteon, die Ford in den Konzern übernommen hatte. (dpa-AFX/gem)