Detroit. Die US-Amerikaner müssen sich beim Ford Fiesta noch ein wenig gedulden. Der Kleinwagen kommt mit 10 bis 14 Tagen Verspätung zu den Händlern. Hurrikan "Alex" und der Tropensturm "Bonnie" haben die Bahnstrecken vom mexikanischen Werk Cuautitlan in die Vereinigten Staaten lahmgelegt.
"Wir verschicken einen großen Teil unserer Autos per Bahn", sagte eine Ford-Sprecherin am Dienstag der Fachzeitschrift und Automobilwoche-Schwesterzeitung "Automotive News". "Wir müssen die jetzt umleiten und das dauert seine Zeit." Die Unwetter waren vor einer Woche über den Nordosten Mexikos hinweggezogen, mehrere Menschen starben.
Der Fiesta, eine europäische Entwicklung, gehört zu den Hoffnungsträgern von Ford auf dem Heimatmarkt. Das Auto feierte zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit seine Nordamerikapremiere. Der größere Bruder Focus gehört schon seit einiger Zeit zu den Verkaufsschlagern in den USA und Kanada. (dpa/gem)