Dearborn. Ford will eines seiner US-Werke in eine Kleinwagenfabrik umrüsten und dort den Ford Focus für Nordamerika bauen. Dazu investiere das Unternehmen 550 Millionen Dollar, teilte Ford am Mittwoch mit. Die Produktion solle im kommenden Jahr aufgenommen werden.
Für die Ford-Werke in Deutschland habe dies keine Auswirkungen, sagte ein Firmensprecher in Köln. "Das hat mit Saarlouis nichts zu tun." In dem US-Werk würden ausschließlich Focus-Wagen für den amerikanischen Markt produziert. "Saarlouis bleibt das Ford-Focus- Stammwerk", sagte der Sprecher.
Die Investition in den USA sichert den Angaben zufolge 3200 Arbeitsplätze in der Region Michigan. Ab dem Jahr 2011 werde auch eine Elektro-Version des Focus hergestellt, um so einen Teil der stromgetriebenen Fahrzeuge herzustellen, die Ford der amerikanischen Regierung zugesagt hatte. (dpa/gem)