Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler hat im ersten Quartal nicht so stark von der US-Steuerreform profitiert wie am Markt erhofft. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte im Zeitraum Januar bis März um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Experten hatten mit rund 1,8 Milliarden Euro gerechnet. Auch unter dem Strich kam mit einem Plus von 59 Prozent auf rund 1,02 Milliarden Euro nicht so viel raus wie gedacht.
Auch wenn der Autobauer mit rund 27 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten 2 Prozent weniger umgesetzt hat als noch im Vorjahresvergleich hatten Beobachter auf den treibenden Effekt der US-Steuerreform gesetzt. Unerheblich war dieser aber nicht, hat er Fiat Chrysler doch immerhin 164 Millionen Euro an Steuerersparnissen eingebracht.