Tokio. Ein Enkel des Firmengründers hat die Führung des weltgrößten Autobauers Toyota übernommen. Die Hauptversammlung bestätigte am Dienstag die Ernennung von Akio Toyoda, des Enkels von Kiichiro Toyoda, der Toyota 1937 gegründet hatte. Der 53-Jährige übernimmt die Verantwortung bei Toyota in der schwersten Krise in der Geschichte des Autobauers. Akio Toyoda soll die Krise überwinden und die Geschäfte des Herstellers beleben helfen.
Der weltgrößte Autohersteller hatte im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Verlust von 437 Milliarden Yen (3,28 Milliarden Euro) verbucht - der erste Verlust seit Jahrzehnten. Im Geschäftsjahr davor hatte der erfolgsverwöhnte Branchenprimus noch 1,72 Billionen Yen verdient.
Der 53-jährige Toyoda trat die Nachfolge von Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe an. Dieser entschuldigte sich bei den Aktionären, deren Dividende deutlich gekürzt wurde, für die schlechten Geschäfte. (dpa/gem)