Der Maschinenbauer Dürr hat im zweiten Jahresviertel vor allem dank guter Geschäfte mit der Autoindustrie deutlich mehr verdient. "Das zweite Quartal hat die erwartete Beschleunigung gebracht", sagte der Vorstandvorsitzende Jochen Weyrauch bei Vorlage der Halbjahreszahlen. Diesen Kurs setze das Unternehmen fort, im dritten und insbesondere im vierten Quartal sollen Umsatz und Ergebnis nochmals deutlich zulegen. Auch der Auftragseingang liege auf Kurs und dürfte im Gesamtjahr das obere Ende der Zielbandbreite von 4,4 bis 4,8 Milliarden Euro erreichen. Die Jahresziele bestätigte der Vorstand. Die Aktie legte am Vormittag um fast zwei Prozent zu und gehörte damit im MDax zu den größten Gewinnern.
Im zweiten Quartal legte der Umsatz im Vorjahresvergleich um knapp sieben Prozent auf 1,12 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) zog um mehr als die Hälfte auf 62,6 Millionen Euro an. Dazu trug neben besserer Geschäfte auch ein Sparprogramm bei. Unter dem Strich hat sich der Überschuss mit 37,4 Millionen Euro mehr als verdoppelt.