Frankfurt/Main. "Der Diesel-Hybrid ist der nächste logische Schritt in Richtung Umweltauto", sagt Peugeot-Sprecher Gordian Heindrichs. Die Technik biete im Vergleich zum Benziner-Hybriden ein größeres Einsparpotenzial bei Spritverbrauch und CO2-Ausstoß, da der Diesel grundsätzlich die sparsamere Technik sei. Auf der IAA zeigt Peugeot eine Studie des 308 Hybrid HDi, bei der ein Elektromotor mit 16 kW/22 PS den 1,6 Liter großen und 80 kW/109 PS starken Diesel unterstützt. Durch diese Kombination soll der Verbrauch um 38 Prozent gegenüber dem Basismodell auf 3,4 Litern Diesel je 100 Kilometer sinken. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 90 Gramm pro Kilometer (g/km).
Bislang war lediglich der Benzin-Hybrid in Serie erhältlich: Vorreiter sind etwa Toyota mit dem Prius, Honda mit dem Civic Hybrid und Lexus mit den Modellen RX 400h, GS 450h und neuerdings auch mit dem LS 600h. Mit dem Diesel-Hybrid gehe man nun bewusst einen anderen Weg als die asiatische Konkurrenz, sagt Heindrichs. Dieser habe auf dem europäischen Markt gute Chancen, da hier der Diesel weit verbreitet ist. Bis 2010 soll der 308 Hybrid HDi zum Aufpreis von rund 2000 Euro gegenüber dem Basismodell zu haben sein.