Herndon (USA) / Stuttgart. Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen (VW) hat dank des neuen US-Passats die Verkäufe in den USA kräftig gesteigert. Die Auslieferungen legten im Dezember um gut 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 32.502 Wagen zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Herndon, US-Bundesstaat Virginia, mitteilte. Das sei das beste Dezember-Ergebnis seit 1972, hieß es. Insgesamt stiegen die Verkäufe 2011 um 26 Prozent auf 324.402 Wagen. Damit ist VW auf dem US-Markt aber weiterhin vergleichsweise eher ein kleiner Spieler.
Die VW-Tochter Audi hat im Dezember in den USA den besten Verkaufsmonat aller Zeiten eingefahren und auch insgesamt 2011 einen Rekordabsatz erzielt. Im Dezember stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Fünftel auf 12.655 Wagen, wie der Ingolstädter Autobauer mitteilte. Insgesamt hat der Autobauer im vergangenen Jahr 117.561 Fahrzeuge abgesetzt, ein Zuwachs von fast 16 Prozent. 2012 wollen die Bayern weitere Marktanteile gewinnen.
Im Dezember war vor allem die Nachfrage nach den Modellen A6, A8 und TT kräftig gestiegen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Über das ganze Jahr gesehen entfielen die meisten Verkäufe auf die A4-Baureihe, von der 35.234 Stück abgesetzt wurden.